Tauchen in Australien

Wracktauchen – eine besonderes Erlebnis in Port Campbell

Die Auswahl der möglichen Aktivitäten im Port Campbell National Park ist einigermaßen eingeschränkt. Dennoch bieten sich für Besucher genügend Möglichkeiten, nicht zuletzt aufgrund der einfachen Tatsache, dass die Zahl der Sehenswürdigkeiten hier überdurchschnittlich hoch ist.

Port Campbell National Den weitreichendsten Ruf genießt der Park natürlich aufgrund seiner besonderen Geschichte bei Tauchern, die die Gewässer mit den vielen Wracks äußerst interessant finden. Gelegenheit zu ausgiebigen Tauchgängen gibt es genug – viele der Wracks sind für erfahrene Taucher recht leicht zugänglich, und auch die Strömungen, die ein Problem darstellen könnten, sind mit der nötigen Vorsicht überwindbar.

Abgeraten werden sollte allerdings davon, die Schwierigkeiten eines Tauchgangs vor diesem Teil der Küste zu unterschätzen. Man muss gut vorbereitet und mit der nötigen Erfahrung herangehen, um die Wracks erfolgreich erkunden zu können.


 



Dies ist nicht nur darauf zurückzuführen, dass Wracktauchen zu den schwierigeren Disziplinen des Tauchsports gehört, sondern auch auf die besondere Beschaffenheit der Küste, die mit ihrer oft zerklüfteten Unterwasserwelt mit teilweise unberechenbaren Strömungen nicht zu geringe Gefahren birgt.

Da die Wracks vor der Küste allerdings in Taucherkreisen eine solche Beliebtheit genießen, gibt es auch für Anfänger genügend Möglichkeiten, die „Shipwreck Coast“ zu erkunden.

In den Küstenstädten der Region findet man in den örtlichen Tauchschulen meist Angebote zu geführten Tauchgängen, die auch für unerfahrene Taucher leicht zu bewältigen sind, und natürlich besteht hier auch die Möglichkeit, seine Fähigkeiten so weit zu verbessern, dass das Wracktauchen vor der Küste keine zu große Herausforderung mehr darstellt.

Der Park hat allerdings auch für Besucher, die nicht in die Tiefen des Meeres eintauchen wollen, seine Reize. Die raue Schönheit der Südküste lädt auch zu Wanderungen entlang der schönen Meeresroute ein; außerdem kann man die Geheimnisse der hier gesunkenen Schiffe erkunden.

Die beste Möglichkeit hierzu bietet der lange Wanderweg entlang der Shipwreck Coast, der von Port Fairy bis Lavers Hill führt. Überall an diesem Weg findet man Hinweisschilder, die Auskunft über die verschiedenen Unglücke, ihre Hintergründe und ihre Folgen geben, was dem Besucher einen anschaulichen Eindruck von den Gefahren der Seefahrt zu dieser Zeit verschaffen wird.


 



Natürlich ist der gesamte Weg für eine Wanderung zu weit; viele Reisende wählen daher die bequemere Methode, sich mit dem Auto fortzubewegen, was ebenfalls möglich ist und nur wenige Schwierigkeiten mit sich bringt. Die Great Ocean Road, die hier entlang der Küste verläuft, ist gut ausgebaut; nach ihrer Einrichtung in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts, die ursprünglich als „Arbeitsbeschaffung“ angelegt war, wurde sie schnell zu einem wichtigen Verkehrsweg in der Region.

Die wichtigsten Wegpunkte, die man auf einer Tour entlang der Küste besuchen sollte, sind die Loch Ard Gorge und die Twelve Apostles; interessant ist es auch, die bekannte Insel Muttonbird Island von der Küste aus zu beobachten oder ihr mit einem Boot einen Besuch abzustatten, auch wenn dies natürlich streng genommen nicht zu einer Wander- oder Autotour gehört.

Für die Erkundung der Loch Ard Gorge sollte man ungefähr drei Stunden einplanen, will man sich die Tour nicht mit zu großer Hektik unangenehm machen. Einer der interessantesten Wege, der sich für einen ersten Eindruck vom Leben in dieser zerklüfteten Küstenregion eignet, ist der Discovery Walk. Dieser mittelschwere Tour ist eigentlich auch von ambitionierten Anfängern problemlos zu bewältigen, bietet aber auch für erfahrene Wanderer noch ein oder zwei Herausforderungen.

Genauere Informationen über die Vielzahl der sich bietenden Wandermöglichkeiten kann man im Parks Centre bekommen.

Interessant ist übrigens auch der sich in dieser Region anbietende Besuch der Glenample Homestead, die heute für Besucher zugänglich ist. Die beiden Überlebenden der Loch Ard wurden nach dem Unfall zu diesem Ort gebracht, und man kann hier eine Menge Informationen über das Schiff, das Unglück und die Überlebenden bekommen.

Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • YahooMyWeb

Kommentar schreiben

Bevor Sie den Kommentar abschicken, geben Sie bitte den eingeblendeten Sicherheitscode ein. Ist der Code Ihnen zu unleserlich, klicken Sie auf
das Bild und Sie bekommen einen neuen Sicherheitscode:

 



Ihr Kommentar wird manuell geprüft und ggf. veröffentlicht



Binna Burra


In Binna Burra in rustikalen Hütten übernachten Am Rande des Nationalparks liegt die bekannte Binna Burra Mountain Lodge, in der man in Holzhäusern zu recht hohen Preisen unterkommen kann. Die Lodge liegt an den Hängen des Mount Roberts inmitten einer schönen Landschaft; die rustikalen Hütten machen trotz der beachtlichen Preise einen Aufenthalt auf jeden Fall lohnenswert. In der Nähe von Binna Burra, kurz hinter Beechmont, liegt Ros [...]

Australiens Geschichte


Das South Australian Museum in Adelaide Das für die Geschichte Australiens wichtigste Museum in Adelaide ist (neben dem Migration Museum) das South Australian Museum. Dieses widmet sich der Zeit vor der Ankunft der ersten Europäer. Die naturgeschichtliche Sammlung in diesem Museum ist beeindruckend. Neben Dinosaurerskeletten, die sich natürlich besonders bei den jungen Besuchern großer Beliebtheit erfreuen, werden auch interessante Obje [...]