Surfers Paradise

Surfers Paradise - ein beeindruckender Anblick

Der wohl typischste Ort der Gold Coast ist das Zentrum Surfers Paradise, ein Betondschungel gewaltigen Ausmaßen. Auch wenn die Stadt an sich überhaupt nicht so groß ist (immerhin hat die ganze Region nur etwas mehr als eine halbe Million Einwohner), bietet Surfers Paradies einen beeindruckenden Anblick.

Die von breiten Straßen gesäumte Hochhauskulisse der vielen großen Hotels ist zwar bunt, wirkt aber auf eigentümliche Art Kühl. Surfers Paradise spricht sicher nur einen ganz bestimmten Urlauberkreis an, doch ist dieser groß genug, um die Stadt mehr als am Leben zu erhalten.

Zwischen Nerang River und Strand türmt sich eine Unzahl von Hotels und Motels auf, um die sich Boutiquen, Restaurants und Nightclubs drängen. Alle werben mit wenig dezenter Leuchtreklame um die Gunst der Besucher und lassen die Nacht eigentlich nie über die Stadt hereinbrechen.

Etwas gewöhnlicher wirkt das Zentrum des Orts, in dessen Fußgängerzone sich der gewaltige Raptis Plaza befindet. Dabei handelt es sich um ein Einkaufszentrum von monumentalem Ausmaß, das zu den Hauptreisezeiten Unmengen von Besuchern anzieht.


 



Im Plaza befindet sich eine sehr genaue Kopie des berühmten „David“ von Michelangelo.

In der Nähe liegt Ripley´s Believe It Or Not, eine Sammlung von Skurrilitäten, denen manche Urlauber eben wirklich kaum Glauben schenken wollen.

Doch nicht nur die Konsumindustrie ist stark in Surfers Paradise, die Stadt hat auch das recht große Gold Coast Arts Centre vorzuweisen, in dem man eine Sammlung interessanter Kunstwerke findet. Besonders der Skulpturengarten hinter dem Gebäude lädt zu einem Spaziergang ein.

Man mag von Surfers Paradise halten, was man will – die australischen Besucher scheinen der Meinung zu sein, dass man dort eine gute Zeit verleben kann, und diese Einschätzung trifft auch zweifelsohne zu. Wer schon immer von Las Vegas fasziniert war, sollte bei einem Australienbesuch auf jeden Fall die Gold Coast und Surfers Paradise einschließen, denn auch wenn Leuchtwerbung und Betonpaläste natürlich nicht mehr als pompöser Schein sind, ist dieser doch beeindruckend genug, um zu einem Erlebnis zu werden.

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