Strand Australien
15. Dezember, 2006 von Moderator
Makellose Sandstrände in den Nationalparks Gippsland
Die Region Gippsland wird für gewöhnlich in einen westlichen und einen östlichen Teil getrennt. Beide sind geprägt durch waldreiches, zerklüftetes Binnenland und einen Küstenstreifen mit weißen, makellosen Sandstränden. Nicht umsonst finden sich manche der beliebtesten Badeorte Victorias in Gippsland; der Anblick, den die weiten Strände hier bieten, ist wirklich faszinierend.
In den Nationalparks in diesem Gebiet findet man einige Vegetationsarten, die noch weitaus seltener sind als viele der anderen faszinierenden Landschaftsarten Victorias.
Hier findet man nämlich einige der letzten Bestände Australiens an kühl-gemäßigtem Regenwald, die natürlich unter Naturschutz stehen. Große Teile dieser Waldgebiete in Gippsland gehören zum berühmten Errinundra National Park, der sich damit einen Namen als Heimat einer wirklich seltenen Vegetation gemacht hat.
Schöne Aussichten in die Weiten dieser Vegetation bietet der Baldwin Spencer Trail.
Weiter im Osten von Gippsland liegt der Snowy River National Park, der insbesondere bei Kanusportlern großen Anklang findet. Er umfasst zwei große Naturareale, durch die sich der wilde Snowy River zieht.
Doch neben diesen beiden ohnehin schon sehenswerten Schutzgebieten hat Gippsland noch einen weiteren Höhepunkt zu bieten: Lakes Entrance, ein System aus vielen verschiedenen Seen, um die herum man die Nistplätze einer reichen Vogelwelt findet.
Besonders im Mündungsgebiet des Lake Tyers findet man einige seltene und wunderschöne Arten; nicht umsonst ist hier auch eine nur schwer zugängliche Beobachtungsstation, auf der man sich über die Tier- und Pflanzenwelt dieser Region informieren kann.
An der nahen Küste liegt der Croajingolon National Park, ein schönes Gebiet mit reichen Naturstränden, felsigen Meeresbuchten und einem faszinierenden Hinterland. Besonders Wanderer sind sehr angetan von den seltenen Möglichkeiten, die man in diesem Park findet.
Allerdings ist das Ökosystem hier noch empfindlicher als in vielen anderen Nationalparks, weswegen die Zugangsbeschränkungen recht restriktiv und die Kontrollen genau sind.
Folgt man der die Westküste dominierenden Great Ocean Road ein Stück, kommt man zu den Otway Ranges, einem Gebiet, welches in der Vergangenheit vor allem für die Holzwirtschaft intensiv genutzt wurde. Die Jahre der Nutzung brachten allerdings die Erkenntnis, dass nicht einmal ein wildes Land wie Australien die Nutzung durch den Menschen ewig ertragen kann, und so stehen die noch erhaltenen Waldgebiete heute in verschiedenen kleinen Parks unter Schutz.
Kommentar schreiben
Queensland Gold Coast
Verfasst in Info , Kultur , Geschichte am 11. Dezember 2006
Das Early Street Historical Village bei Brisbane Geschichte ist den Australiern im Laufe der letzten Jahrzehnte immer wichtiger geworden. Wahrscheinlich hat eine rapide Zunahme des australischen Selbstbewusstseins, das zur Zeit wohl seinen Höhepunkt erlebt, wenn man vielleicht von der Zeit zur Gründung des Staatenbundes absieht, zu diesem gesteigerten Interesse geführt – jedenfalls findet man in Australien eine Menge kulturelle Einrichtun [...]Aborigines Australian
Verfasst in Info , Kultur , Natur & Tiere , Geschichte , Nationalparks am 27. Februar 2007
Die Geschichte des Ku-Ring-Gai Chase Park Die wahrscheinlich ersten Bewohner des Gebietes, auf welchem heute der Ku-Ring-Gai Chase Park liegt, waren Aborigines vom Garigal-Stamm. Archäologische Funde lassen vermuten, dass dieses Volk schon vor mehr als 10.000 Jahren in dieser Region lebte, also bei weitem vor der Ankunft der ersten europäischen Siedler. Die Landschaft, die sich durch einen zerklüfteten und von vielen Stellen nicht gut ei [...]


