Simpson Desert

Simpson Desert National Park

An den Grenzen der drei Staaten Queensland, South Australia und Northern Territory liegt die Simpson Desert. In diesem Wüstengebiet findet man den 550.000 Hektar umfassenden Simpson Desert National Park, der damit dass größte Schutzgebiet in Queensland darstellt.

Typisch für die Simpson Desert und den Nationalpark sind die weit auseinander liegenden Dünen, zwischen denen flache, oft bewachsene Täler zu finden sind. Die Strauchakazien und Hakea-Büsche, die man hier findet, sind zwar für diese aride Zone typisch, doch erscheinen sie dennoch seltsam unwüstenhaft, zumindest, wenn man mit der typisch europäischen Vorstellung an ein solches Trockengebiet herangeht.


 



Viele der Täler zwischen den Dünenreihen grenzen an Salzpfannen, die zwar die meiste Zeit über trocken sind wie der Rest der Wüste, die sich jedoch nach einem Regen schnell mit Wasser füllen und dann einen wichtigen Anziehungspunkt für Tiere aller Arten darstellen. Vor allem im Südwesten findet man einige große dieser Seen, die mit ihrer besonderen Funktion die Landschaft dort deutlich prägen.

Die Dünen selbst, die sich über diese Täler und Pfannen erheben, sind mit Spinifex und Canegrass bewachsen, doch ist diese Vegetation meist recht spärlich. Sie reicht allerdings aus, um vielen kleinen Reptilien Schutz zu bieten.

Der Simpson Desert National Park ist insofern ein wichtiger Park in Queensland, als dass er einen typischen Ausschnitt der Wüstengebiete im Inneren des Kontinents darstellt. Auch wenn sowohl die Wüsten als auch das Outback sehr trocken sind, ist es doch wichtig, beide Vegetationszonen zu unterscheiden, um ein klares Bild von Australien zu bekommen. Und hierfür bietet die Simpson Desert mit dem gewaltigen Nationalpark gute Möglichkeiten.

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