Das Besondere am Lower Glenelg National Park

Die Landschaft des Lower Glenelg National Park ist gleich in mehreren Hinsichten außergewöhnlich. Zum einen sind da die beeindruckenden Kalksteinformationen rund um den Glenelg River, die natürlich eine im australischen Vergleich außergewöhnliche Attraktion darstellen, zum anderen ist es eine aus diesem speziellen Boden entstandene Vegetation, die man sonst in Australien kaum finden wird.

Der Lower Glenelg Park gilt als das westlichste Verbreitungsgebiet von Baumfarnen, jener Gewächse, die man meist in feuchtigkeitsreichen Senken findet und die dementsprechend im ariden Westen Victorias zunehmend seltener werden.

Interessant ist auch die außergewöhnliche landschaftliche Vielfalt der Region – der Park erstreckt sich entlang dem Great Southwest Walk, einem 250 Kilometer langen Wanderweg, der sämtliche Vegetationszonen des südwestlichen Victoria durchläuft. Zwar gehören nicht alle zum Lower Glenelg Park, doch das enge Beieinander verschiedener Zonen trägt eindeutig dazu bei, den Park vielfältig und attraktiv für Besucher zu machen.


 



Man findet nur in wenigen Nationalparks in Victoria Orte, die man wirklich als „Sehenswürdigkeit“ bezeichnen könnte – weniger, weil es nicht genug Sehenswertes geben würde (man weiß wohl, dass dem nicht so ist), sondern vielmehr, weil man diese Bezeichnung meist für Orte wählt, die auf engem Raum eine breite Auswahl von interessanten Ansichten bieten. Natürliche Schönheit, die sich ja oft über breite Gebiete verteilt, gehört daher üblicherweise nicht dazu.

Dennoch werden die Princess Margaret Rose Caves normalerweise als eine solche Sehenswürdigkeit bezeichnet, auch wenn sie bis zum letzten natürlichen Ursprungs sind.

Das Höhlensystem, welches man über noch von Keith McEachern angelegte Stufen erreichen kann, ist in der Tat äußerst sehenswert und erfreut sich großer Beliebtheit bei den Besuchern.

In den Höhlen findet man nicht nur erstaunliche Formationen von Stalagmiten und Stalaktiten, sondern auch die selteneren Sintersäulen und –vorhänge, die sich durch weite Teile der Höhlen ziehen. Nicht alle mittlerweile erkundeten Höhlen sind auch für Besucher geöffnet, doch ist ein Besuch auf jeden Fall zu empfehlen. Vor allem natürlich sind die Höhlen bei schlechtem Wetter beliebt, wenn die sonstigen Attraktionen des Lower Glenelg National Parks nur weniger gut geeignet sind.

Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • YahooMyWeb

1 Kommentar zu “Sehenswürdigkeiten Australien”

  1. am 03. Apr 2007 um 14:36Ralf Bucher

    Meine Familie und ich sind vor sechs Jahren nach Sydney/Australien ausgewandert.
    Für uns zählt diese Stadt zu einer der grössten und besten Attraktionen die Australien überhaupt zu bieten hat. Über das Opernhaus, die berühmte Harbourbright und all die vielzähligen Freizeitmöglichkeiten, es ist einfach fantastisch!

Kommentar schreiben

Bevor Sie den Kommentar abschicken, geben Sie bitte den eingeblendeten Sicherheitscode ein. Ist der Code Ihnen zu unleserlich, klicken Sie auf
das Bild und Sie bekommen einen neuen Sicherheitscode:

 



Ihr Kommentar wird manuell geprüft und ggf. veröffentlicht



Australier


Shrine of Remembrance Auch wenn Australien selbst von den Wirren des Ersten Weltkriegs relativ unbetroffen blieb, gilt dies nicht für die Soldaten, die der Staat zur Unterstützung der britischen Alliierten in den Krieg schickte. Der Enthusiasmus zu Beginn der Kriegs war wohl in allen beteiligten Ländern hoch, doch gerade Australien, wo die große Entfernung ein Gefühl der Sicherheit vermittelte, schickte ziemlich unbetrübt Soldaten in die [...]

Fraserisland


Fraser Island: Die Geschichte der Insel Vor der „Entdeckung“ der Insel durch europäische Seefahrer wurde Fraser Island bereits von drei Stämmen der Aborigines bewohnt: den Badjala, den Ngulungbara und den Dulingbara. Diese drei Stämme lebten in verschiedenen Teilen der großen Insel, perfekt eingestellt auf ihre jeweilige Lebensumgebung. Fraser Island ermöglichte es, an den Küsten Fischfang zu betreiben oder sich von der reichen Tierw [...]