Port Lincoln
20. März, 2007 von Moderator
Port Lincoln wird immer beliebter als Badeort
In den letzten Jahren genießt die Stadt noch dazu eine stetig wachsende Beliebtheit bei Touristen, die Port Lincoln als Badeort schätzen. Die geschützten Buchten in der Nähe sind idyllisch und laden für Strandtage ein, und das Wetter in der Gegend spielt in großen Teilen des Jahres problemlos mit.
So hat sich auch eine reiche Auswahl von Hotels gebildet, von denen nicht zu wenige klassische oder gehobene Touristenklasse bieten, während andere natürlich auch eher geschäftlich genutzt werden. Daneben gibt es auch günstige Unterkünfte wie Motels und Caravanparks, die sich bei den weniger gut betuchten Besuchern großer Beliebtheit erfreuen.
In der Stadt selbst findet man einige interessante Sehenswürdigkeiten, die man bei einem Besuch in Port Lincoln nicht verpassen sollte.
Da wäre zum einen das Mill Cottage Museum von 1867, ein interessantes kleines Museum zur Lokalgeschichte, welches sich in einem großen historischen Cottage befindet. Interessant ist auch das Lincoln Hotel, das älteste seiner Art auf der Eyre Peninsula. Schon 1840 wurde das Hotel gebaut, und es bietet noch heute von der Tasman Terrace aus einen fantastischen Ausblick.
Die Wichtigkeit des Fischfangs demonstrieren die Bewohner von Port Lincoln jedes Jahr auf besondere Weise, in dem sie am Wochenende nach dem Australia Day das lokale Tunarama Festival begehen, ein buntes Fest, das ganz im Zeichen des „Tuna“ steht.
Einen besonderen Beitrag zur Beliebtheit von Port Lincoln leisten allerdings auch die schönen Küstenstraßen, die wirklich teilweise atemberaubend schön sind. Wilde Klippen und schöne Strände laden zu seltenen Aussichten ein, und daneben sind über diese schönen Straßen auch noch einige Orte von großer Anziehungskraft zu erreichen.
Das vornehme Boston House, ein ehemaliges Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert, bietet einen majestätischen Ausblick auf die nahegelegene Bucht.
Wenn man sich ein wenig weiter von der Stadt entfernen will, wird man in der Umgebung von Port Lincoln ebenfalls genug Ziele finden.
Eine Attraktion ist zum Beispiel der vor der Stadt liegende Spencer Gulf selbst, der von zahlreichen kleineren Inseln durchzogen ist.
Hier findet man auch das berühmte Dangerous Reef, ein Riff, welches aber weniger für seine Gefahren in Bezug auf die vorbeifahrenden Schiffe bekannt ist als vielmehr für die vielen Weißen Haie, die in diesen Gewässern leben. Daher sollte man eventuelle Haiwarnungen an der Küste in dieser Region auch wirklich ernst nehmen – zwar verirren sich diese Tiere nur selten in wirkliche Küstennähe, aber die Gefahr ist, wenn sie dies tun, nicht zu unterschätzen.
Für Port Lincoln hat die Nähe zum Dangerous Reef allerdings eher Vor- als Nachteile. Die kleinen Inseln im Golf sind ein wichtiger Anziehungspunkt für Touristen, die mit kleinen Booten übersetzen und sich auf den Inseln umsehen; beliebt sind auch Touren zum Dangerous Reef, wo man unter professioneller Führungen Haien begegnen kann. Die Angewohnheit, Boote anzugreifen, ist unter diesen Tieren glücklicherweise selten; dennoch schätzen manche Touristen den Nervenkitzel einer solchen Begegnung mit diesem wirklich gefährlichen Tier.
Die gesamte Südspitze der Eyre-Halbinsel wird vom Lincoln National Park eingenommen, einem rund 170 Quadratkilometer großen Schutzgebiet, welches durch seine wilden Klippen, die schöne Mallee-Buschvegetation und vor allem durch seine artenreiche Vogelwelt hervorsticht.
Die Kombination einer küstennahen Region, in der man die eigentlich dem trockeneren australischen Busch vorbehaltenen Mallee-Eukalypten findet, zieht viele Australienkenner an; Neulinge schätzen die Möglichkeit, hier ohne große Mühen einen schönen Park erkunden zu können.
Im Park stehen Campingplätze zur Verfügung, die sich gerade in den Sommermonaten großer Beliebtheit erfreuen.
Westlich von Port Lincoln ragt von der Eyre-Halbinsel ein großer Sporn in die Great Australien Bight hinaus, auf dem man einen weiteren Nationalpark findet. Dieser Park ist rund 300 Quadratkilometer groß und wird geprägt durch seine großen Granit- und Kalkfelsengebiete. Man findet nur wenige Heideflächen mit recht karger Vegetation, während Wanderdünen wiederum recht verbreitet sind. Insgesamt wirkt sich die Nähe zur unruhigeren Great Australien Bight in einem unruhigen und etwas trockeneren Klima aus, doch ist es insbesondere die Beschaffenheit des Bodens, die für die schroffe Schönheit dieses Parks verantwortlich ist.
Man findet jedoch auch hier einige schöne, geschützte Buchten, die von Besuchern gerne zum Sonnenbaden oder für den Wassersport genutzt werden.
In der Nähe des Parks liegt auch das kleine, idyllische Dorf Coffin Bay, welches von Besuchern gerne für einen Tagesausflug genutzt wird. Der Ort an einer langen, geschützten Bucht an der Spitze der Eyre-Halbinsel bietet Unterkunftsmöglichkeiten in einem Hotel und auf einem Campingplatz, wenn man den Aufenthalt verlängern möchte.
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