Offroad Reisen
23. April, 2007 von Moderator
Gewässer - ein nicht zu unterschätzendes Hindernis
Ein Problem, aber auch eine der entscheidenden Herausforderungen einer Fahrt mit dem Geländewagen ist die Überquerung eines Gewässers.
Normalerweise sollte es mit einem Geländewagen kein Problem darstellen, Gewässer bis zu einer Tiefe von 60 Zentimetern problemlos zu durchqueren; allerdings hat die Bodenbeschaffenheit auf die mögliche Tiefe einen entscheidenden Einfluss.
Es ist nahe liegend, dass eine eigentlich flache Furt zu einem Problem werden kann, wenn der Boden so nachgiebig ist, dass der Wagen ein Stück einsinkt.Daher sollte man auf jeden Fall jeden Übergang zuerst zu Fuß erkunden. Auch Durchgänge, die flach anfangen, können nach einem kurzen Stück zu einem echten Problem werden.
Hat man schließlich eine Stelle gefunden, an der man eine geeignete Tiefe vorfindet, sollte man elektrische Komponenten des Fahrzeugs mit einem Spray wie WD40 einsprühen (Mehrzweckspray), welches vor eventuellem Wasser schützt. Bei hohem Wasserstand empfiehlt es sich, die Watausrüstung anzulegen.
Bei der Durchquerung sollte man den zweiten untersetzten Gang wählen und den Motor auch bei einem Halt unbedingt laufen lassen. Zügiges, nicht gehetztes Übersetzen ist die beste Möglichkeit, eine problemlose Überquerung zu gewährleisten.
Nach der Durchquerung eines Gewässers sollte man die Bremsen trocknen und testen.
Ist der Boden, den man überqueren will, eher schlammig als nass, muss man mit einer geschickten Kombination von Tempo und Drehmoment arbeiten. Der zweite oder dritte untersetzte Gang sind eine gute Wahl; man sollte gleichmäßiges Tempo halten und Spurrinnen vermeiden, um die Stelle zügig zu überqueren.
3 Kommentare zu “Offroad Reisen”
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Eine Offroad Fahrt in Australien ist nichts für Laien. Es gibt viele Dinge zu beachten, sodass es gefährlich ist, sich ohne fachkundige Hilfe und professionelles Equipment auf den Weg zu machen.
Kann man vor Ort einen “Profi” mieten der so eine Tour anbietet? In Südafrika z.b. gibt es ja soetwas in der Art, ich meine diese Safaris, wo man einen “Ranger” mieten kann der einem die Gegend und die Wildtiere etc. zeigt.
Ich glaube auch nicht das man so eine Reise alleine unternehmen sollte. Dafür ist das viel zu gefährlich