Offroad Reifen
20. April, 2007 von Moderator
Tipps zum Reifendruck bei Offroadfahrten
Für die Geländegängigkeit eines Fahrzeugs ist der Reifendruck ein entscheidender Faktor. Allerdings beeinflusst der Druck die Fahreigenschaften des Wagens auf variable Art und Weise, so dass es erforderlich sein kann, den Druck zu verändern, wenn man sich einem neuen Terrain nähert.
Man sollte die Auswirkungen des Reifendrucks nicht unterschätzen – falscher Druck kann sich in verschlechterter Geländegängigkeit, aber auch in erhöhtem Verschleiß ausdrücken, zwei Dinge, die man natürlich lieber vermeiden möchte.
Ein Fall, den man für gewöhnlich recht leicht bemerkt, ist der zu hohe Reifendruck. Dieser mindert den Fahrkomfort und hat somit direkte Auswirkungen auf das „Wohlbefinden“ der Insassen; er verringert aber auch die Geländegängigkeit, weil die Traktion niedriger wird durch die unter Druck stehenden Reifen.
Ist der Reifendruck zu gering gewählt, wird man dies nur schlechter bemerken; die Auswirkungen sind aber unangenehm, da durch den Walkeffekt die Reifen angegriffen und schließlich zerstört werden. In hartem Gelände sollte daher niedriger Reifendruck tunlichst vermieden werden.
Der passende Reifendruck hängt übrigens stark vom Gelände ab, in dem man sich bewegt. Normales Gelände lässt sich gut mit einem Druck von 2,1 bis 2,8 bar bewältigen (30-40 psi).
Befindet man sich in bergigerem Gelände, sollte man den Druck ein wenig absenken: 1,8 bis 2,1 bar (25-30 psi) sind hier die richtige Wahl, da dieser Druck die Traktion steigert.
Auf weichem Sand sollte man den Druck noch weiter absenken. 0,7 bis 1,4 bar (10-20 psi) sind hier zu empfehlen, wobei ein Druck von unter einem bar wirklich nur in extremen Fällen angeraten ist.
Einen weiteren Einfluss auf den Reifendruck nimmt die Ladung des Fahrzeugs.
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