Ku-Ring-Gai
1. März, 2007 von Moderator
Aktivitäten im Ku-Ring-Gai Chase Park – für Anfänger und Profis
Die Zahl der möglichen Aktivitäten im Ku-Ring-Gai Chase National Park ist sehr groß. Baden und Bootstouren bieten sich ebenso an wie die Buschwanderungen, für die der Park bekannt ist.
All diesen Vergnügungen kann man in vielen verschiedenen Ausprägungen und Schwierigkeitsgraden nachgehen – von echten Anfängertouren bis hin zu erstaunlich langen und schwierigen Strecken, für die man gut in Form sein muss.
Auch wenn der Park praktisch vor der Haustür von Sydney liegt, sollte man nicht vergessen, dass es sich um einen abgelegenen und teilweise recht unberührten Nationalpark handelt, der eben doch mehr ist als ein übergroßes Naherholungsgebiet.
Daher gehört es zur Vorbereitung einer jeden Tour, Detailkarten der Umgebung zu besorgen und außerdem sicherzustellen, dass die mitgeführte Ausrüstung auch dafür geeignet ist, mit diesen Karten zu navigieren.
Heftige und plötzliche Regenfälle sind im Park keine Seltenheit; diese Niederschläge kommen im Sommer auch oft in Form von Gewittern. Im Winter kann auch bei eigentlich ansprechenden Wetter immer mal wieder ein nasskalter, sehr unangenehmer Tag dazwischen sein; doch trotz seiner Unbillen ist der Winter die ungefährlichere Zeit, um Ku-Ring-Gai Chase zu besuchen.
Eine besondere Gefahr dieses Parks sind nämlich die recht häufig auftretenden, unkontrollierten Buschfeuer. Durch plötzlichen Windwechsel und eine Menge ausgetrocknetem Brennstoff kann das Feuer schnell seine Richtung ändern, und besonders als Wanderer sollte man die Gefahr nicht unterschätzen, zwischen zwei Wände eines solchen Feuers zu geraten.
Natürlich treten große Buschfeuer nur in den seltensten Fällen so plötzlich auf, dass man sich nicht davor schützen könnte, indem man gut auf die Alarmwarnungen achtet. Es ist jedoch geradezu fahrlässig, diese zu ignorieren oder in den Wind zu schlagen.
Es empfiehlt sich außerdem, die Region bei den geringsten Anzeichen eines Brandes zu meiden.
Ist man selbst im Park unterwegs, muss man mit seinem Feuer natürlich entsprechend vorsichtig umgehen. Selbst entfachte Feuer müssen wieder gelöscht werden, und das Wegwerfen von glimmenden Zigaretten gilt als fahrlässig.
Beachtet man diese Warnungen jedoch sorgfältig, steht einem erholsamen und schönen Aufenthalt in diesem Park nichts mehr im Wege.
Man hat die Wahl zwischen angenehmen, einfachen Touren wie dem Discovery Walking Trail, der sogar für Rollstuhlfahrer geeignet ist, und anspruchsvolleren Strecken wie die Tour von Berowra zur Bahnstation Mount Ku-Ring-Gai.
Der Discovery Walking Trail ist zwar recht kurz, bietet aber einige ansprechende Ausblicke auf die Landschaft.
Besonders interessant ist der Garigal Aboriginal Heritage Walk in der Nähe von West Head. Auf dieser rund 3,5 Kilometer langen Strecke kann man die Kultur der einst hier ansässigen Aborigines auf Schautafeln näher kennen lernen, weshalb man rund zwei Stunden für diese ansonsten einfach zu begehende Strecke veranschlagen sollte.
Ähnlich interessante Informationen bietet der Basin Walk. Die Schautafeln sind zwar nicht ganz zu umfassend wie die des Heritage Walk, doch stellt auch der Basin Walk auf jeden Fall einen interessanten kulturellen Schauplatz dar.
Beide Wege befinden sich in der Nähe von West Head; von der dort gelegenen West Head Road gehen noch einige weitere interessante Wanderwege aus, so dass man die Gegend als einen der interessantesten Ausgangspunkte im Park bezeichnen kann.
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