Kinder in Australien

Vorsichtsmaßnahmen für Kinder

Da Touren mit dem Geländewagen meist mit der ein oder anderen Campingübernachtung verbunden sind, ist es sinnvoll, sich bei der Planung auch schon auf dies einzustellen. Neben der Mitnahme des Zelts und der Ausrüstung beinhaltet diese Planung gerade für die Kinder auch die Akzeptanz einiger Regeln, die in einem weiten und wilden Land besonders wichtig sind.

Bei der Übernachtung auf einem Campingplatz gestaltet sich dies etwas leichter, da das Gelände in irgendeiner Form abgesteckt ist. Ratsam ist es vielleicht, die Kinder dazu anzuhalten, den Platz nicht allein zu verlassen, gerade bei Plätzen, die sich weit außerhalb einer Siedlung befinden.

Der australische Busch eignet sich – so weit und gut zu überblicken er erscheinen mag – hervorragend zum verlaufen, und je weiter man von der Zivilisation entfernt ist, um so unwahrscheinlicher ist es, Hilfe zu finden. Gerade für Kinder, die allein natürlich noch verlorener sind als vielleicht schon ein Erwachsener, sollte der „Aktionsradius“ also eng umrissen sein und vor allem auch genau eingehalten werden.


 



Andere Gefahren, die nicht nur beim Nachtlager, sondern eventuell auch während einer Rast drohen, sind Gewässer und Feuer. Zwar wird man, wenn man in der Mittagspause etwas warmes Essen will, eher den Gaskocher benutzen als ein Lagerfeuer, doch natürlich kann jedes Feuer für Kinder eine ernsthafte Gefahr darstellen. Klare Verhaltensregeln sind daher unbedingt erforderlich.

Der Gaskocher sollte Kindern je nach Alter ganz verboten sein, da sich um die Zubereitung der Mahlzeiten ein Erwachsener kümmern kann. Natürlich liegt es ganz im Ermessen und in der Einschätzung der Eltern, ab welchem Alter der Nachwuchs genug Umsicht und Sorgfalt besitzt, um eventuell auch einmal selbst Hand anlegen zu dürfen.

Lagerfeuer, die am abendlichen Lager sehr beliebt sind und die vor allem auch sehr dienlich sein können, um eventuell unangenehme Begegnungen mit Tieren zu vermeiden, sind auch schon für kleine Kinder eine der spannendsten Erfahrungen während eines Urlaubs im australischen Busch.

Der Faszination Feuer wird man ohnehin keinen völligen Einhalt gebieten können, aber auch hier sollte klar sein, dass das Lagerfeuer eine ernsthafte Gefahr darstellen kann, dass es stets zu überwachen ist und dass diese Überwachung unter der Aufsicht der Erwachsenen liegt. Auf Feuer völlig zu verzichten kann nicht nur wegen der Schlangen nicht empfohlen werden.


 



Zu den Schlangen, die in Australien leider recht unangenehm werden können, sollte man folgendes wissen: die meisten Schlangen sind nachtaktiv; dass hat den Vorteil, dass man tagsüber relativ sicher ist, kann aber gerade nachts zu einer Gefahr werden.

Da Schlangen von alleine keinen Menschen angreifen, kann man Begegnungen mit ihnen meist vermeiden, wenn man genug Lärm macht. Für Kinder sollte es Pflicht sein, nach der Dämmerung eine Taschenlampe mit sich zu führen, um die Schlangen fern zu halten.

Eine solche Lampe sollte jedem Kind zur Verfügung stehen und auch nachts griffbereit sein.

An Gewässern wiederum gilt es vor eventuellem Baden die Sicherheit genau zu prüfen. Eventuelle Warnschilder sind natürlich ernst zu nehmen, vor allem die, die auf Krokodile hinweisen; aber auch in Gewässern, die nicht ausdrücklich als gefährlich gekennzeichnet sind, können Kinder Schäden erleiden.

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1 Kommentar zu “Kinder in Australien”

  1. am 20. Okt 2007 um 11:56Lothar

    Sehr hilfreich für jeden Australien-Urlauber. Kann dem Artikel nur Recht geben besonder aufpassen sollte man auf die Kinder. Die Gefahr sich zu verirren besteht ohne Zweifel. Warnschilder sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen besonders wenn man sich im Terrain nicht besonder gut auskennt

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