Fahrrad Australien
8. Februar, 2007 von Moderator
Mountainbiking im Grampians National Park
Interessant ist, dass der Grampians National Park bei Mountainbikern sehr beliebt ist; dies vor allem aus dem Grund, weil das Bike zu manchen Zeiten des Jahres sogar das beste Fortbewegungsmittel darstellt. Der Regen im Winter ist oft so heftig, dass die entstehende Erosion viele Wege unbrauchbar macht.
Abgesehen davon wurden die meisten der in der Holzfällerzeit angelegten Pisten ohnehin mittlerweile dicht gemacht, so dass man mit dem Auto mitunter echte Probleme haben würde, einige Strecken zu bewältigen.
Es gibt verschiedene Routen, die sich für einen Ausflug mit dem Mountainbike anbieten. Beliebt ist die Route vom Zumstein-Picknickplatz zum Wonderland-Parkplatz und zurück. Auf diesem Weg kann man einige interessante Ausblicke gewinnen, die Tour ist aber vor allem herausfordernd genug, als dass sie für die meisten Fahrer interessant ist.
Dennoch muss eine Warnung ausgesprochen werden. So interessant der Weg auch sein mag, der Schwierigkeitsgrad liegt eindeutig ein gutes Stück über dem Durchschnitt, und weniger gut trainierte Fahrer werden mit der mehr als 50 Kilometer langen Strecke ihre Probleme haben, zumal der Weg auch noch recht anspruchsvoll ist.
Man sollte sich nicht überschätzen – die Zumstein-Wonderland-Tour ist nur für gut trainierte und vor allem gut ausgerüstete Fahrer zu empfehlen, die sich auf ihr Rad und vor allem ihre Reifen verlassen können.
Dafür bekommen diese die Gelegenheit, auf einer einzigen Tagestour nicht nur den schönen Pinnacle Lookout, sondern auch die atemberaubenden Mackenzie-Falls zu besuchen.
Neben einigen kleineren Strecken, die sich für Touren anbieten, die nicht über einen ganzen Tag gehen sollen (oder die einen längeren Aufenthalt an einem Punkt beinhalten) ist vor allem die dreitägige Tour zur Victoria Range erwähnenswert, die ebenfalls von Zumstein ausgeht.
Diese Tour ist noch ein wenig schwieriger als die Tagestour nach Wonderland, weshalb man sie nur Fahrer empfehlen kann, die wirklich gut in Form sind. Dies ist nicht nur dadurch bedingt, dass eine Dreitagestour den Transport einer gewissen Menge Ausrüstung bedingt; die einzelnen Etappen hätten auch schon eine gewisse Schwierigkeit, wenn man kein Gepäck dabei hätte.
Die Gesamtentfernung von 100 Kilometer ist kaum an weniger als drei Tagen zu bewältigen, eine Tatsache, die eine recht deutliche Aussage über die Anstrengungen macht, die manche Etappen mit sich bringen.
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