Burleigh Heads

Burleigh Heads – ein kleiner Fleck Natur an der Goldküste

Es ist wohl nur als typisch australische zu bezeichnen, dass auch in einer zersiedelten, schwer von Tourismus geprägten Region wie die Goldküste ein National Park zu finden ist.

Burleigh Heads National Park ist allerdings kaum betroffen von der großen Besucherzahl der Umgegend – der Park ist wie jeder in Australien gut geschützt und wird von Einheimischen wie von Besuchern respektiert, und so bietet sich in Burleigh Heads für Besucher der Goldküste die seltene Gelegenheit, während eines Urlaubs im Vergnügungszentrum auch ein wenig Natur genießen zu können.

Allerdings muss man zugeben, dass Burleigh Heads vergleichsweise klein ist und dass er – traurigerweise – im Vergleich zu den Ausmaßen der früheren Urwälder und Büsche nur einen winzigen Flecken darstellt.

Der Park liegt an der Mündung des Tallebudgera Creek, einer Gegend, die auch bei Schwimmern recht beliebt ist. An weiten Teilen der Küste ist in dieser Region das Schwimmen nicht ganz ungefährlich – die Wellen sind recht hoch, und die Strömung ist zwar nicht zu stark, aber unberechenbar – so dass insbesondere Familien mit Kindern lieber auf den Creek ausweichen.


 



Direkt an der Mündung liegt ein Parkplatz, von wo aus auch ein Wanderweg in den National Park beginnt.

Neben dem erhaltenen Regenwald findet man in der Gegend noch weitere Zeugnisse der früheren Natur. Ein Koala Park bietet eine Auswahl der einheimischen Tiere, die man in Nachbildungen der natürlichen Umgebungen beobachten kann.

Im Hinterland liegen zwei große Tierparks, die eine spannendere Attraktion bieten: die Tiere werden dort in Freiluftgehegen gehalten, in denen natürliche Landschaftsbedingungen herrschen, so dass man sie beobachten kann, als würden sie frei im Buschland leben.

Der Größere der beiden Parks ist der David Fleay´s Wildlife Park, in dem man Kängurus, Koalas und Wombats, aber auch Dingos, Brolga-Kraniche und Schnabeltiere beobachten kann.

Vorträge und Führungen werden von den Rangern täglich angeboten, und aufgrund der großen Informiertheit der Führer auch über die Geschichte der Aborigines in dieser Gegend sind diese Touren auf jeden Fall eine lohnende Erfahrung.

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