Brisbane Forest
12. März, 2007 von Moderator
Aktivitäten im Brisbane Forest Park
Die Möglichkeiten des Brisbane Forest Parks sind immens; man kann hier ebenso ganztätige anstrengende Buschwanderungen unternehmen wie nachts mit einer Taschenlampe auf die Pirsch nach Wildtieren zu gehen.
Die meisten Besucher steuern daher als erstes das gut ausgestattete Informationszentrum an, wo man zentral eine Menge Informationen über den Park bekommt, so dass man seinen Aufenthalt den eigenen Interessen nach planen kann.
In den Park Headquarters findet man auch ein Restaurant und einen interessanten Laden mit Kunsthandwerk aus dem Busch, welches teilweise von Aborigines stammt, teilweise aber auch von Künstlern, die sich von der australischen Natur inspirieren lassen. Empfehlenswert ist auch die Ausstellung zum Thema Süßwasser, die einiges über die interessanten Zusammenhänge zwischen Nationalparks und Wasserversorgung verrät. Auch der Lebensraum Süßwasser wird thematisiert, so dass man danach mit anderen Augen auf die Gewässer im Park blicken wird.
Nachdem man also die ersten Informationen eingeholt hat, kann man sich auf den Weg machen, um die verschiedenen Aktivitäten im Park zu erkunden.
In erster Linie ist der Brisbane Forest Park ein echtes Paradies für Wanderer, die sich nicht die Gelegenheit entgehen lassen wollen, die Natur eines derartig interessanten Parks aus nächster Nähe zu erleben.
Beliebt sind Wanderungen im Park vor allem, weil die Nähe zu Brisbane es möglich macht, hier auf Wandertour zu gehen, ohne direkt einen mehrtägigen Ausflug machen zu müssen oder am Ende noch eine lange und strapaziöse Rückfahrt vor sich zu haben.
Die Auswahl der Wanderwege im Park ist immens. Man findet kurze, einfach zu begehende Rundwege, die auch für wenig Wanderbegeisterte kein Problem darstellen hier ebenso wie aufwändige Touren durch schwer zu begehendes Gelände.
Es empfiehlt sich, jeden als schwierig gekennzeichneten Weg (zur Einschätung empfiehlt sich das Informationsmaterial aus dem Zentrum des Parks) nur nach dem Treffen einiger Vorsichtsmaßnahmen zu begehen.
So sollten solche Wege grundsätzlich nicht allein begangen werden; man sollte sich nicht von der relativen Nähe einer Metropole täuschen lassen - die abgelegenen Wege des Brisbane Forest Parks sind ebenso abgelegen wie anderswo.
Auch sollte man reichlich Trinkwasser mitführen, da die teilweise recht hohe Luftfeuchtigkeit zu starkem Flüssigkeitsverlust führen kann, vor allem bei Menschen, die ein solches Klima nicht gewohnt sind. Im Sommer trocknen wiederum viele Bäche aus, weshalb man nicht hoffen kann, in dieser weniger feuchten, aber dennoch schweißtreibenden Zeit unterwegs Wasser aufnehmen zu können.
Hat man dann seine Vorbereitungen getroffen, stellt sich bei der Wahl der Route die freie Auswahl. Eine der interessantesten Kurzwanderungen ist der Bellbird Grove Turrbal Circuit Trail, der rund 1,5 Kilometer lang ist. Schilder beschreiben entlang dieses Weges den Alltag der früher hier ansässigen Ureinwohner, so dass der Weg nicht nur schön, sondern auch noch lehrreich ist.
Etwas länger ist der Weg beim Manorina Bush Camp, der mehr als drei Kilometer durch dichten Eukalyptuswald führt. Am Ende erreicht man das Mount Nebo Lookout und kann so interessante Ausblicke auf die Küste gewinnen.
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