Australisches Outback

Im Outback keine Selbstverständlichkeit: Gegenverkehr

Man würde es nicht unbedingt erwarten, aber der Umgang mit Gegenverkehr auf den leeren australischen Straßen erfordert einige Übung und Geschicklichkeit.

Auf Staubpisten sollte man auf die Staubwolken achten, die jedes Fahrzeug begleiten. Sieht man eine Staubwolke im Gegenverkehr, sollte man sein Tempo verlangsamen und links heranfahren – auch wenn die weiten Pisten dazu verleiten, sollte man die gültige Verkehrsrichtung nicht vergessen. Notfalls sollte man sogar anhalten, da Gegenverkehr auf diesen Pisten teilweise nur schwer berechenbar ist.

Man sollte darauf gefasst sein, dass sich in einer Staubwolke ein weiteres Fahrzeug verbergen kann, welches relativ überraschend auftaucht; fährt man selbst hinter einem Fahrzeug, sollte man wiederum vermeiden, sich in einer solchen Wolke zu verbergen, um unerwartete Reaktionen des Gegenverkehrs zu vermeiden.


 



Besonders gefährlich ist Gegenverkehr natürlich auf Brücken, da dort die Möglichkeiten zum Ausweichen arg eingeschränkt sind. Vorfahrtsschilder sind natürlich strikt zu beachten.

Die gefährlichsten Fahrzeuge, die man im Gegenverkehr finden kann, sind Sattelzüge (Road Trains) und Motorräder.

Road Trains weichen prinzipiell keinen Fahrzeugen aus, weil die Last, die sie bewegen, viel zu groß ist; man sollte also Abstand halten, der eigenen Sicherheit zur Liebe.

Bei Motorrädern wiederum verhält es sich anders; auch wenn man es nicht erwarten würde, haben diese Fahrzeuge oft große Schwierigkeiten beim Ausweichen, da staubige Pisten und Spurrillen die Bewegung auf der Piste erschweren können.

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