Australiens Outback

Fahren auf sandigem Boden

Wenn der Weg über sandigen Boden führt, empfiehlt sich ein geringerer Reifendruck als bei den anderen Geländetypen. Wichtig ist eine gute Kombination von Geschwindigkeit und Tragfähigkeit des Bodens; fährt man zu schnell, kann der Sand aufgewirbelt werden, und das Fahrzeug sinkt ein (zumindest, wenn die Tragfähigkeit des Bodens nicht ausreicht).

Ist man hingegen zu langsam, wird der Sand ebenfalls aufgewirbelt, weil die Räder sich zu lange auf dem weichen Boden befinden. Beides erschwert das Vorankommen und kann sogar zu unangenehmem Steckenbleiben des Fahrzeugs führen (auch wenn Sand in diesem Zusammenhang meist ein eher freundlicher Boden ist).

Sollte es einmal dazu kommen, dass das Fahrzeug feststeckt, hat man es im Sand meist leicht, wieder freizukommen: es empfiehlt sich, in einer Schaukelbewegung vor- und zurückzufahren. Dies hat zur Folge, dass sich die Ränder der Kuhlen, in denen sich die Reifen befinden, verdichten, bis das Profil schließlich Griff findet und man freikommt.


 



Es empfiehlt sich, nach Möglichkeit mit Allradantrieb, aber mit normalem Gang zu fahren, da die Traktion des Geländeantriebs auf Sand nur wenig Sinn macht.

Sinnvoll ist es, sich an vorhandenen Reifenspuren zu orientieren, da man an diesen eventuelle Problemquellen leicht erkennen kann. Die Spuren eines feststeckenden Geländewagens sind deutlich zu erkennen, so lange die Reifenspuren im Sand zu sehen sind.

Auf sandigem Boden sind plötzliche Richtungswechsel soweit möglich zu vermeiden. Dünen sollten in gerade Linie angesteuert werden, um möglichst viel Griff zu haben.

Ist man auf einer Düne bergab unterwegs, sollte man keinesfalls bremsen, da dies große Schwierigkeiten hervorrufen kann.

Die Motorhaube muss stets hangabwärts weisen.

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2 Kommentare zu “Australiens Outback”

  1. am 08. Okt 2007 um 11:36Yves Müller

    Also Fahranfänger und ungeübten Fahrern würde ich eine solche Tour nicht empfehlen. Die Tipps sind in der Theorie ja gar nützlich doch wirkliche Erfahrung kann man nur sammeln wenn man mal auf sehr sandigem Untergrund gefahren ist.

  2. am 15. Okt 2007 um 11:06Tom

    Ich würde so eine Reise ins Outback auch nur mit einem erfahrenen Reiseleiter unternehmen. Man hat shon von sovielen Touris gehört, die niewieder aus dem Outback zurückkamen

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