Australien Vegetation

Der Port Campbell National Park

Die Küste vor dem heutigen Port Campbell National Park war für eine lange Zeit eine mehr als berüchtigte Region, in der unzählige Schiffe auf der langen Fahrt von England nach Australien untergingen. Die Küstengewässer in dieser Gegend sind tückisch und nur schwer einzuschätzen, und viele englische Seefahrer bekamen niemals mehr als eine Chance, sich mit diesen Gefahren auseinanderzusetzen.

Wind und Wetter peitschen die Küste, die oft eigentümliche Felsformationen angenommen hat, da die Gezeiten und Naturgewalten eine starke formende Kraft freigesetzt haben.

So ragen hier mächtige Felssäulen in die Höhe – die berühmtesten davon sind die „Twelve Apostles“, während Sandsteinklippen andere Gebiete der Küste flankieren und nicht nur von einem Schiff aus einen beeindruckenden Anblick bieten.

Für die Verhältnisse eines australischen Nationalparks nimmt das Leben entlang der Küste des Parks nur erstaunlich wenige Formen an.


 



Die zerklüfteten Sandsteinklippen dienen zwar einigen Seevögeln als Lebensraum, doch ist der Boden zu weiten Teilen so unfruchtbar, dass hier nur wenig gedeiht – ganz gleich, ob es durch menschliche Hand gepflanzt oder auf natürlichem Weg Fuß zu fassen versucht.

Es ist einsichtig, dass die Vegetation der Region deshalb nur weniger bedeutend ist für die Besucher, die in den Park kommen.

Je weiter man entlang der Küste allerdings nach Westen kommt, um so seltener werden diese großen Sandsteinformationen. Sie machen Platz für Dünen und Strände, die nicht nur von einigen interessanten Gewächsen gesäumt werden, sondern oft auch Schutz vor der schweren See bieten und es somit möglich machen, auch hier einen angenehmen Badeurlaub zu ermöglichen.

Dennoch ist das Leben auch hier weniger reichlich – man findet zwar einige typisch australische Tierarten, doch für die Verhältnisse eines bekannten Nationalparks eindeutig weniger als üblich.

So sind es vor allem die Vögel, die für Naturliebhaber in dieser Region interessant sind.

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