Australien Tierwelt
6. Februar, 2007 von Moderator
Seltene Tiere präsentieren sich im Lake Eildon National Park
Da der Lake Eildon National Park für australische Verhältnisse nicht wirklich abgelegen ist, kann man hier eigentlich das ganze Jahr über recht gute Besucherzahlen schreiben.
Dies hat nicht nur zur Folge, dass viele Wege im Park gut ausgetreten und begehbar sind, sondern weiterhin auch, dass die Tiere im Park einigermaßen an Menschen gewöhnt sind. Vor allem die Vögel haben schnell gelernt, dass sie von den Eindringlingen nichts zu befürchten haben, und begrüßen nun jeden Besucher des Parks mit dem Aufklingen ihrer Stimmen.
Auch ist es nicht besonders schwer, im Lake Eildon Park einen Blick auf den ein oder anderen seltenen Vogel zu erhaschen, ein Umstand, der die Vogelbeobachtung zu den beliebtesten Beschäftigungen im Park macht.
Man findet bunte Rosellasittiche, Blaue Staffelschwänze und Weißstirnschwätzer, aber auch Helmkakadus und Keilschwanzadler.
Allen diesen Vögeln ist gemein, dass ihre Scheu mittlerweile nicht mehr übermäßig ist und dass sie dementsprechend eine für menschliche Augen beinahe erstaunliche Präsenz zeigen.
An den Ufern des Lake Eildon und des Colbourn findet man Kormorane, Pelikane und Enten, die die Zuflucht der nahen Bäume ebenso schätzen wie die vielfältig im Wasser vorhandene Nahrung.
Neben Vögeln gibt es aber auch eine große Zahl von anderen Tieren, die man im Park erblicken kann.
Nach der Dämmerung kommt auch das Östliche Graue Riesenkänguru aus seinem Versteck, eine Art, die in ganz Australien selten ist, die man hier aber noch recht häufig findet.
In den Bäumen rund um den Campingplatz leben Koalas, die man an ihren charakteristischen Grunzlauten recht leicht erkennen kann.
Landschaftlich gesehen stellt der Lake Eildon National Park ein typisches Beispiel der regionalen Vegetation dar. Rund um den See und die Flüsse in der Region findet man Feuchtgebiete, die von vielen Tieren als Lebensraum geschätzt werden, während weite Teile des restlichen Parks von Mischwald bewachsen sind.
Die Hügel, die zu Beginn der Siedlungszeit recht schnell abgeholzt wurden, sind noch heute als Weideland zu erkennen, auch wenn die Nutzung zu diesem Zweck mittlerweile Kontrollen unterliegt.
Daneben ist natürlich der Lake Eildon ein erstaunlicher, wenn auch nicht natürlicher Schauplatz, dem man nach Möglichkeit einen Besuch abstatten sollte. Die Pflanzen, die sich in direkter Nähe zum See angesiedelt haben, zeugen von der abwechslungsreichen Vegetation der Region.
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