Australien Tauchen

Strandwandern am Wreck Beach

Wie in beinahe allen australischen Nationalparks erfreut sich auch Wandern in dem 30.000 Hektar großen Gebiet, welches beide Parks zusammen einnehmen, großer Beliebtheit. Die Wege, die man hier vorfindet, unterscheiden sich teilweise recht stark in Schwierigkeit und Länge, doch sollte nach einer eingehenden Information der Auswahl des richtigen Weges nichts entgegenstehen. Entsprechende Informationen kann man zum Beispiel in den Besucherzentren bei den Zeltplätzen erhalten.

Vom Zeltplatz am Aire River aus kann man direkt auf eine lange, aber relativ leichte Wandertour gehen, die den Leuchtturm am Cape Otway zum Ziel hat. Der Pfad, für den man insgesamt ruhig sieben oder acht Stunden einplanen sollte, verläuft zunächst am Fluss entlang, wo man einige schöne Plätze passiert, die sich für eine erste Pause hervorragend eignen.

Nach einer Weile zweigt er südwärts zur Küste hin ab und nähert sich schließlich über Point Flinders dem Kap mit dem Leuchtturm. Hat man diesen erreicht, kann man für den Rückweg auch eine andere Tour über den Landweg wählen, die etwas leichter und schneller zum Ziel führt.


 



Im Vergleich zu dieser Tour recht abenteuerlich mutet der Weg vom Shelley Beach an, der zum Mündungsgebiet des Elliott River führt. Die rund zweistündige Tour führt durch eine zerklüftete und nicht immer leicht begehbare Küstenregion, die man entlang einer kurzen Flussschleife erkunden kann. Auch wenn der Weg von diesem Picknickplatz aus bei weitem kürzer ist als die erste Tour, sollte man die Anstrengungen, die die mitunter schwierige Landschaft mit sich bringt, nicht unterschätzen.

Für eine Wandertour durch einen der Parks bietet sich natürlich auch die Erkundung des sonst so selten zu findenden Regenwalds an. Dazu findet man Gelegenheit bei einer Tour vom Picknickplatz Maits Rest aus, von wo aus ein Naturlehrpfad startet. Dieser ist nicht nur angenehm, aber dennoch interessant zu begehen, sondern bietet durch seine Ausschilderung auch noch die Möglichkeit, faszinierende Einblicke in die Vegetation dieser seltenen Landschaftsform zu gewinnen.

Interessant ist auch eine kleine Strandwanderung in der Region des Wreck Beach, der vor allem unter Tauchern bekannt ist. Die beiden Wracks, die dem Strand ihren Namen gaben, sind ebenso eine Attraktion wie die „Twelve Apostles“, eine westlich gelegene, hochinteressante Felsformation, die eigentlich zum Gebiet des Port Campbell National Park gehören.


 



Auch im Angahook-Lorne State Park gibt es verschiedene interessante Touren, an die man sich als Wanderer wagen kann. Eine der schönsten von ihnen hat die Sheaok Falls zum Ziel, eine Sammlung von 15 Meter hohen, wunderschönen Wasserfällen. Auf dem Weg passiert man den ansprechenden Castle Rock Lookout; die knapp neun Kilometer lange Strecke lässt sich in drei Stunden bewältigen.

Kürzer und auch für weniger wanderbegeisterte interessant ist die Tour zum Teddy Lookout. Diese Fahrt beginnt am Parkplatz Allenvale und führt über eine Weile am St. George River entlang und bietet ein herrliches Panorama.

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