Australien Surfen
4. März, 2007 von Moderator
Die Mornington-Halbinsel – Der Garten Eden für Surfer
Am bekanntesten ist der Mornington Peninsula National Park wahrscheinlich für seine drei großen Surfstrände Sorrento, Portsea und Gunnamatta. Nicht nur in Surferkreisen sind diese Strände große Namen, und für viele Sportler versteht es sich von selbst, möglichst oft wiederzukommen, um ihr Können an den Wellen dieser Region zu erproben.
Die Bedingungen auf dem Meer vor der Küste sind ideal – oft türmen sich hohe, aber noch nicht gewaltige Wellen auf, die mit guter Wucht auf das Land zurasen und so die interessantesten Surfmöglichkeiten bieten.
Interessant ist auch für Nichtsurfer in Sorrento zum Beispiel, dass die Region vor dem Strand bei Ebbe trockenläuft und so den Blick freigibt auf kleine Felsbecken. Diese sind vor allem deshalb reizvoll, weil es in ihnen von kleinen Meeresbewohnern nur so wimmelt – Krebse, Seegurken und Seesterne bleiben hier nach dem Rückzug der Fluten zurück, bis das Meer mit der Flut zurückkommt.
Neben diesen expliziten Surfstränden findet man an der Halbinsel auch eine Reihe von Gebieten, die sich hervorragend zum Baden eignen. Die meisten dieser Strände liegen auf der den drei Surfständen abgewandten Seite der Insel, da in dieser Region die Wellen ruhiger und somit badefreundlicher sind.
Verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe der schönen Badestrände machen einen Aufenthalt auf der Mornington Peninsula für Besucher zu einem wirklich ansprechenden Urlaub.
Neben diesen wassergebundenen Freuden bieten sich auch vor allem Wandertouren durch den Park an, wenn man sich nicht zu sehr ans Wasser binden will mit seiner Freizeitplanung. Ein leichter und beliebter Weg, der sich auch für Anfänger eignet, ist der Farnsworth Track, der in Portsea beginnt.
Dieser Weg führt durch Sanddünen und Heideland zur „London Bridge“, einem Felsgebilde, dem dieser klingende Name verliehen wurde. Erwähnenswert sind besonders die schönen Ausblicke auf die Steilklippen an der Küste, die zu den schönsten gehören, die man hier im Nationalpark vorfinden wird. Hin- und Rückweg machen auf diesem leicht begehbaren und auch für weniger trainierte Wanderer geeigneten Weg nur knapp drei Kilometer aus, eine Strecke, die man ein bis zwei Stunden leicht bewältigen kann.
Interessant ist vor allem auch der Rückweg, da dieser über weite Strecken direkt am Strand entlang führt. Viele Wanderer planen dies direkt ein und nutzen so die Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad im Meer, welches sich zu diesem Zweck hier ausgezeichnet eignet.
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