Der Currawinya Nationalpark: Geschichte

1991 wurde der Currawinya National Park gegründet; vorher dienten weite Teile des Parks für mehr als 130 Jahre den Schafzüchtern als wichtiges Weideland.

Es hatte einige Jahrzehnte gedauert, ehe die ersten Siedler diese in der Tat sehr abgelegene Region Australiens erreichten – immerhin liegt der Park heute beinahe tausend Kilometer von den ersten größeren Kolonien entfernt, eine Strecke, die man damals in einem unbekannten Kontinent sicher nicht ohne Grund zurücklegte.

In den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts, als Australien sich langsam als richtige Kolonie etabliert hatte, und als man eifrig war, die Vergangenheit als Strafkolonie hinter sich zu lassen, zogen Farmer in alle Richtungen des Landes, um Gegenden zu finden, wo sie Landwirtschaft betreiben konnten.


 



In manchen Regionen fand man wirklich fruchtbares Land, welches für Ackerbau und Viehzucht gleichermaßen geeignet war; anderswo hatte man schon Schwierigkeiten, das Vieh von der kargen Vegetation zu ernähren, und musste auf Bewässerung zurückgreifen.

In Currawinya dauerte es schon einige Jahre, bis die Züchter hier erste Erfolge erzielen konnten; allerdings etablierte sich dann eine stabile und für viele Jahre haltende Wirtschaft, die erst kurz vor der Gründung des Nationalparks langsam auszuklingen begann.

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