Aborigenes
24. Mai, 2007 von Moderator
Geschichte der Main Range Region und des Nationalparks
Über mehrere Jahrtausende war die Main Range-Region von Aborigines bevölkert, die die verschiedenartigen Landschaften, die man hier auf engem Raum fand, sehr zu schätzen wussten. Sie lebten in den Gebieten rund um die Range und drangen manchmal auch in das Gebirge selbst ein, um dort auf die Jagd zu gehen.
1827 kam der erste weiße Forschungsreisende in das Gebiet des heutigen Main Range National Park. Allan Cunningham drang in das dichtbewaldete und oft undurchdringliche Gebiet ein und entdeckte dabei einen Steilpass, der seitdem den Namen Cunninghams Gap trägt. Noch heute findet man neben einem der Wanderwege ein Denkmal dieses Entdeckers.
Der Main Range National Park war für die weißen Siedler allerdings eine recht abgelegene und zu weiten Teilen zu wilde Region, als dass es für sie attraktiv gewesen wäre, sich hier niederzulassen. Zwar kartographierte man die Gegend in den folgenden Jahren genauer und gewann einen Eindruck von der vorzufindenden Landschaft, doch bleibt zu sagen, dass neben einigen Weidegründen für Schafe und Rinder, die man zu beiden Seiten des Gebirges findet, die Region nur wenig genutzt wurde.
Nur sporadisch drangen Holzfäller in die Wälder der Range ein und schlugen Holz; eine intensive Holzwirtschaft oder ein starker Holzschlag entwickelte sich hier nie.
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